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Winterausflug nach Davos: der Spengler Cup


Kaum sind die Weihnachtsteller leer, richten viele Sportfans ihren Blick nach Graubünden. Vom 26. bis 31. Dezember 2026 verwandelt sich Davos erneut in die Eishockey-Hauptstadt der Schweiz, wenn der Spengler Cup in seine 98. Runde geht. Das 1923 vom Davoser Arzt Carl Spengler ins Leben gerufene Turnier ist das älteste Clubturnier der Welt und verbindet bis heute auf einzigartige Weise Sport, Geschichte und Bergwinter. Wer selbst hinfahren möchte, findet hier wichtige Tipps für den Ausflug.

Gut versorgt durch den langen Turniertag

Ein Tag beim Spengler Cup ist lang: Zwischen der Anreise und den Nachmittags- sowie Abendspielen verbringt man Stunden an der frischen Bergluft. Wer sich nicht allein auf die Stadionverpflegung verlassen möchte, sollte etwas Eigenes mitnehmen. Ideal dafür ist ein Cenovis-Brötchen: Brot, etwas Butter, eine dünne Schicht Cenovis – fertig! Und es passt in jede Jackentasche. Für die Wärme zwischendurch sorgt eine Thermoskanne mit heisser Bouillon, in die ein Löffel Cenovis-Flüssigwürze eingerührt ist. So kommt man bestens versorgt durch die Vor- und Zwischenrunde.

Mit dem Zug statt im Stau

Über die Festtage ist Davos gut besucht, und die Parkplätze rund um die Arena sind sehr knapp. Am entspanntesten reist du deshalb mit der Bahn an: Die zondacrypto-Arena liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Davos Platz entfernt. Praktisch ist das Park&Rail-Angebot – zum Beispiel in Landquart parkieren und von dort bequem mit der Rhätischen Bahn hochfahren. Wer trotzdem bis nach Davos fährt, nutzt am besten den gebührenpflichtigen Parkplatz beim Davosersee und nimmt von dort den Shuttlebus direkt zum Stadion. Übrigens: Mit einem Spengler-Cup-Ticket ist die An- und Rückreise auf dem RhB-Netz kostenlos, und nach den Abendspielen bringen Extrazüge die Fans sicher nach Hause.

Sechs Teams, ein Pokal mit Geschichte

Gespielt wird in zwei Gruppen. Die besten Teams ziehen ins Halbfinale ein und spielen am Silvestertag im Finale um den Sieg. Als Gastgeber und Titelverteidiger geht der HC Davos ins Turnier. 2026 fordern ihn die SCL Tigers, Frölunda HC, Adler Mannheim, Ilves Tampere und die U.S. Collegiate Selects heraus. Austragungsort ist die zondacrypto-Arena, das ehemalige Eisstadion Davos. Mit ihrer markanten Holzkonstruktion gilt sie als eines der schönsten Eishockeystadien Europas und ist kompakt genug, um von der ersten Minute an für eine mitreissende Stimmung zu sorgen.

Mehr als Eishockey: Davos im Winter

Es lohnt sich, den Aufenthalt rund um die Spiele zu verlängern. Davos ist die höchstgelegene Stadt Europas und von fünf Skigebieten umgeben, darunter das weitläufige Parsenn und das Jakobshorn mit seinem Funpark. Auch abseits der Pisten wird einiges geboten: Es gibt Winterwanderwege, Schlittelbahnen auf der Schatzalp oder dem Rinerhorn sowie Kutschenfahrten in die stillen Seitentäler Sertig und Dischma. So wird aus dem Turnierbesuch gleich ein Winterausflug.

Auf Kufen und Loipen unterwegs

Davos lebt den Winter, und das spürt man an jeder Ecke. Wer selbst aktiv werden möchte, findet rund um die Spiele viele Möglichkeiten: Auf einem der grössten Natureisfelder Europas beim Davoser See lässt es sich wunderbar Schlittschuhlaufen, und über hundert Kilometer gespurte Loipen machen die Region zu einem Traum für Langläuferinnen und Langläufer.

Kultur und Geschichte in den Bergen

Davos ist weit mehr als Sport. Der Ort war einst berühmter Höhenkurort und inspirierte Thomas Mann zu seinem Roman «Der Zauberberg». Die Schatzalp, erreichbar mit der historischen Standseilbahn, gilt als dessen Schauplatz. Und im Kirchner Museum lässt sich das Werk des Malers Ernst Ludwig Kirchner entdecken, der lange in Davos lebte. Ein schöner, warmer Programmpunkt für einen verschneiten Nachmittag zwischen zwei Spielen.

Feine Bündner Küche geniessen

Nach einem Tag an der kalten Luft schmeckt Herzhaftes am besten. Das Bündnerland ist bekannt für leckere Spezialitäten wie Capuns, Bündnerfleisch oder eine kräftige Gerstensuppe. Wer lieber selbst kocht, zaubert mit einem Teelöffel Cenovis-Flüssigwürze im Handumdrehen eine würzige Umami-Note in Suppe oder Eintopf – so wärmt die Bündner Küche auch daheim noch nach.

Und dann noch Silvester

Ein schöner Zufall des Kalenders: Das Finale findet am 31. Dezember statt. Wer die ganzen Festtage bleibt, kann das Turnier mit einem Silvesterabend in den Bergen verbinden. Die Unterkünfte sind in dieser Zeit allerdings sehr gefragt, daher lohnt es sich, früh zu reservieren. Traditionsreich, urschweizerisch und mitten im Bündner Winter – so klingt das Jahr stimmungsvoll aus.

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