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Brot mit Butter und Cenovis

Es war einmal… die Geschichte von Cenovis

Vor langer, langer Zeit lebte ein Braumeister namens Alex Villiger. Er hatte eine Idee: Er wollte die gesunde Bierhefe, die beim Brauen anfällt, in einen Brotaufstrich verwandeln. So entstand 1931 das heutige Cenovis – ein mit Gemüseextrakten verfeinertes Produkt mit viel Protein, Mineralstoffen und Vitaminen. Eine gesunde Sache! Das dachte sich auch das Militär: 1955 erhielten die Schweizer Soldaten, welche die Rekrutenschule durchliefen, eine Tube Cenovis in ihrer Notration.

Rund 20 Jahre später – wer’s genau wissen will: 1978 – hielt Cenovis Einzug in den orangen Riesen. Die Migros nahm den Brotaufstrich ins Sortiment auf. Zuerst unter dem Namen Fitovit, dann als Cenovis.

Parlez-vous français? 1999 kauft ein Genfer Finanzier die Marke. Die Cenovis Produkte wurden allerdings nach wie vor in der 1933 gegründeten Schwesterfirma Sonaris AG in Rheinfelden produziert. 2003 wurde dann aber doch noch gezügelt: In diesem Jahr wurde die Cenovis-Herstellung nach Arisdorf (BL) verlegt, während die Marke in Genf blieb. Erst 2008 kaufte die Sonaris AG die Marke zurück. Mit dem Kauf der Marke war die Firma samt Marke und Herstellung wieder im Ursprungsgebiet, der Region Basel, zuhause.

Cenovis macht sich chic für den 80. Geburtstag (2011) und erhält 2010 ein neues Kleid. Ein paar Jahre später (2013) gibt’s schon wieder einen Grund zum Feiern: Die Herstellerfirma Sonaris und Cenovis schliessen sich zusammen. Daraus entsteht die Cenovis AG in Arisdorf.

2019: Cenovis übertritt eine Grenze – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der Brotaufstrich geht eine Partnerschaft mit BienManger.com ein und geht somit ins Ausland. Damit das mit den Markenrechten in Europa mit rechten Dingen zu- und hergeht, wird Cenovis ab Sommer 2019 im Ausland unter der Marke Sonaris verkauft.

Du siehst: Die Geschichte deines Lieblings-Brotaufstrichs ist beinahe 90 Jahre alt – und dauert hoffentlich mindestens nochmals so lange.

Cenovis Wissenshäppchen

Gewusst?! – Wissenshäppchen über den Brunch

Mit diesen spannenden und unterhaltsamen Fakten rund ums Thema Frühstück & Brunch trumpfst du bestimmt bei jedem Zmorge auf. Cenovis wünscht viel Spass und gute Unterhaltung mit den leichtverdaulichen Wissenshäppchen.

1. Breakfast + Lunch = Brunch

Honigbrötchen und Rösti? Heisse Ovo und Champagner? Beim Brunch geht das – denn Brunch ist eine tolle Mischung aus Zmorge und Zmittag: Immerhin beinhaltet die Mahlzeit Komponenten des Frühstücks und des Mittagessens. Das Wort Brunch ist übrigens ein sogenanntes Kofferwort und setzt sich aus breakfast und lunch zusammen. Eine wunderbare Zusammensetzung, findet Cenovis!

2. Iss morgens wie ein Kaiser…?

Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler. Viele schwören auf diese Weisheit und richten gar ihren Essplan danach. Ob es sich dabei allerdings um die goldene Regel in Sachen Ernährung handelt, ist wissenschaftlich schwer zu belegen. Einige Studien konnten aufzeigen, dass der Zmorge wichtig ist, um den leeren Akku nach der Nacht wieder aufzuladen. Wer dies unterlässt, mache häufiger Fehler und könne sich weniger konzentrieren. Andererseits ist aber der Stoffwechsel am Morgen noch nicht voll in Gang. Eine riesige Mahlzeit überfordert den Körper und macht eher müde als fit. Dementsprechend solle das kaiserliche Essen eher auf den Mittag verlegt werden.
Ausser Frage steht, dass Abends essen wie ein Bettler tatsächlich ratsam ist. Denn wer vor dem Zubettgehen viel isst, muss anschliessend seine Verdauung auf Hochtouren laufen lassen – was schlechten Schlaf verursachen kann.

3. Was war zuerst da: Huhn oder Ei?

Die Frage, was zuerst war – das Huhn oder das Ei – können wir zwar nicht beantworten, aber klar ist: Die Farbe der Eierschale hat nicht mit der Federfarbe des Huhns zu tun. Weisse Hennen können auch braune Eier legen und umgekehrt. Vielmehr erkennt man – oder besser gesagt: Experten – am Ohr des Huhns, welche Eierfarbe es legen wird.
Tipp: Eier bleiben länger haltbar, wenn du die Schale mit Pflanzenöl einreibst. So schützt du das Ei vor dem Eindringen von Keimen.

4. Ceviche, Cornetto und Shakshuka

Andere Länder, andere Sitten. Das gilt auch für die Frühstücksgewohnheiten. Essen die Japaner frühmorgens gerne Reis mit Sojabohnenpüree (Nattō), starten die Bolivianer mit geschmortem Fleisch und Gemüse im Teigmantel (Salteña). Ähnlich währschaftes Zmorge gibt’s in Peru, wo am Morgen Fisch in Zitronensaft und Chili auf den Tisch kommt (Ceviche). Unsere südlichen Nachbarn, die Italiener, schwören auf «Espresso e Cornetto», also starken Kaffee und einem süssen Croissant, während man sich in Israel ein bisschen mehr Zeit nimmt: Shakshuka. Das Gericht besteht aus Eiern, Gewürzen, Oliven und Schinken. Was die Schweizerinnen und Schweizer zum Zmorge essen? Wohl Birchermüesli, Ovomaltine – und natürlich Cenovis!

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